„Ehrenamtliche leisten unbezahlt Unbezahlbares“ (mit Heiner Bartling)
Shownotes
Heiner Bartling, Präsident des Niedersächsischen Turnerbund, spricht mit Birgit Hone über die Verbindung von Sport und Integration, Vereinzelung und die daraus resultierenden Folgen für demokratische Prozesse und den Zusammenhalt der Gesellschaft durch das Ehrenamt.
Heiner Bartling hat viele Stationen in der niedersächsischen Politik durchlaufen, von der Kommunalpolitik hin zum Landtagsabgeordneten und später war er Innenminister des Landes Niedersachsen. Dabei ist ihm früh die abstrakte Form der Demokratie in vielen alltäglichen Situationen aufgefallen, unter anderem in Form des Einsetzens für schwächere Personen. Von diesen kleinen Beispielen gehen Bartling und Honé im Gespräch bis hin zu den großen Fragen von „Pflicht und Freiwilligkeit“, wer eigentlich „der Staat“ ist und inwieweit eine Rückbesinnung auf Werte wichtig sein kann.
Als Präsident des Niedersächsischen Turnerbund erlebt Heinar Bartling auch, wie in den vielen Turnvereinen des Landes nicht nur Sport gemacht wird, sondern auch Wertevermittlung passiert, die zum demokratischen Grundverständnis und Miteinander beiträgt.
Und er sagt, „dass wir nur Demokratie erhalten können, wenn wir es schaffen, dass die Menschen in der Masse sich auch verantwortlich fühlen für den Erhalt von Demokratie.“ Ein klarer Apell also!
Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung fördert und unterstützt seit über 15 Jahren den Sport und die Integration von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Niedersachsen. Mehr zur Stiftung erfahrt ihr unter: https://www.lotto-sport-stiftung.de
Im Podcast „Rezepte für Demokratie“ wollen wir von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen hören, was ihre REZEPTE zur Stärkung unserer Demokratie sind. Um keine Folge zu verpassen, abonniert den Podcast oder unseren YouTube-Kanal und folgt uns auf Sozialen Medien:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und ich habe schon während der aktiven Politikzeit diesen Spruch geprägt, der von anderen auch geprägt wurde.
00:00:08: Dass das Ehrenamt der Kit ist, der unsere Gesellschaft zusammenhält und das versuchen wir natürlich auch in diesem Turnerbund und in unseren Vereinen zu verankern.
00:00:20: Rezepte für Demokratie.
00:00:26: Herzliches Willkommen heute dir Heiner!
00:00:28: Heiner Bartlings heute hier bei mir zu Gast freue mich sehr Und für alle, die dich nicht kennen, die paar wenigen Leute will ich dich kurz vorstellen.
00:00:40: Du bist Präsident vom Niedersächsischen Tournerbund das ist deine Hauptfunktion heute.
00:00:46: du hast ein oder hattest ein Leben davor.
00:00:48: Du warst in Steynberg geboren Glaube ich der bodenständigste Menschen, die ich kenne.
00:00:57: Denn... Ich habe lange überlegt und Vorbereitung auf das heutige Gespräch.
00:01:01: Ich kenne niemanden, der da heute noch lebt, wo er geboren ist.
00:01:05: Aber dazu kannst du ja nochmal ein bisschen was erzählen.
00:01:07: Erstmal noch mal weiter in der Vita.
00:01:09: Du hast eine Industriekaufmannslehre gemacht bis zur Bundeswehr gegangen.
00:01:14: Hast dann ein Lehramtsstudium Politik- und Wirtschaft absolviert.
00:01:19: Hast als Lehrer gearbeitet und bis dann in die Politik gegangen Und vielleicht noch, um das jetzt eben aus meiner Sicht kurz abzuschließen und dann müsstest du bitte gegebenenfalls ergänzen.
00:01:33: Du warst von Bis zwei tausend achtzehn.
00:01:41: Und du warst ab neunzehnt sechsten Achtzig Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages bis Zwei Tausend Dreizehn und Du warst fünf Jahre lang von Achtund Neunzig bis Zweitausend Drei Niedersextrischer Innenminister, vielleicht zur zeitlichen Einordnung in Deine Amtszeit fiel das schreckliche Attentaten Von Nine Eleven der Anschlag auf die Twin Towers.
00:02:05: also Das war glaube ich eine für uns alle ganz bewegende Zeit und das macht ein bisschen die Einordnung insgesamt einfacher.
00:02:14: Du bist auch das noch ein wichtiger Punkt Oberstleutnant der Reserve, also hast auch heute noch die Beziehung zur Bundeswehr wo du ja am Anfang auch deines beruflichen Lebens warst.
00:02:25: Ja und Last but not least eben jetzt seit zwei tausendvier Präsident vom Niedersächsischen Tornerbund habe ich was vergessen.
00:02:34: Nein, nichts vergessen.
00:02:35: vielleicht zur kommunalpolitischen Tätigkeit.
00:02:38: Ich bin diese zweiunddreißig Jahre die genannt worden sind Ortsbürgermeisterin Steinbergen gewesen.
00:02:44: Bin aber gleichzeitig noch vierzig Jahre im Stadtrat von Rindeln gewesen.
00:02:48: da bin ich zweitausend und ein zwanzig ausgeschieden.
00:02:50: also diese kommunale politische Beziehung war immer da über einen sehr sehr langen Zeitraum.
00:02:56: wir wollen ja heute Unsere Demokratie reden.
00:03:00: Also es geht darum, wie können wir die Demokratie stärken?
00:03:05: Wir wollen auch über die Frage reden, braucht die Demokratiedemokratie überhaupt eine Stärkung?
00:03:08: und meine erste Frage bezieht sich auf deine Biografie, auf deine Wieter.
00:03:14: Du bist in den Kommunalpolitik eingestiegen, das ist wenige Jahre nachdem Willy Brandt dieses Wort geprägt hat von mehr Demokratiewagen.
00:03:27: War das für dich ein bisschen auch der Anlass in die Kommunalpolitik zu gehen?
00:03:32: Nein, weniger.
00:03:33: Wobei der natürlich einen Anstoß gegeben hat dass ich in eine Partei eingetreten bin nämlich in die SPD.
00:03:39: aber die allgemeine Engagement für Gemeinschaft hat schon in der Biografie mehr, ist schon länger der Fall gewesen.
00:03:48: Das fing mit dem Klassensprecher an das war mit den Studentenvertretungen ging das weiter und dann war es eigentlich eine automatische Folge.
00:03:56: als ich im Bielefeld-Gutthützer studierte dass sich dann in meinem Heimatort auch kommunalpolitisch tätig wurde weil ich auch in die SPD eingetreten war bin ich gefragt worden und da habe ich gesagt ja machste.
00:04:06: Und dann habe ich da dann so Heimat gefunden, muss ich sagen.
00:04:11: Und bin später in der Lehrertätigkeit hatte ich den Eindruck du musst dich jetzt mal entscheiden.
00:04:16: Willst du hauptberuflich Lehrer bleiben und ehrenamtlich Politiker?
00:04:21: Oder willst mehr Politik machen?
00:04:23: Habe ich für diese hauptsberufliche Tätigkeitpolitik entschieden und bin dann eben aus dem Jahr sixund achtzig das erste Mal im Landtag gewählt worden.
00:04:30: Du hast ja einen Weg hinter dir, der dadurch geprägt ist dass du erst sehr bodenständig eine Lehre gemacht ist, an der Ausbildung und dann hinterher das Studium.
00:04:41: Gibt es aus deiner persönlichen Biografie Ein Erlebnis oder eine Situation oder auch Umstände, die dich mit diesem großen, ja etwas sperrigen Wortdemokratie verbinden lässt.
00:04:56: Gibt es irgendein Erlebnis, würde ich sagen?
00:04:59: Da ist jetzt zum ersten Mal so bewusst geworden, dass du in einer pluralistischen Gesellschaft lebst, dass zu einer Gesellschaft lebt und dir auch Chancen eröffnet.
00:05:09: Es gibt ja aus der Frühzeit ein Erlebnis, was man nicht unbedingt mit Demokratie verbinden kann.
00:05:15: Aber was auch dazu gehört nämlich... dass sich jemand für jemanden einsetzt, der schwächer ist.
00:05:22: Es gibt so eine schöne Geschichte, die ich öfter schon erzählt habe als wir mittags von der Schule kam und da musste ich mit dem Zug fahren und dann bin ich in einem Zug rein und dann haben wir uns gedrängelt auf den Sitzen und da fiel ein Musterkoffer eines Menschen, der zur Glasindustrie gehörte runter Und der hat mir eine gescheuert.
00:05:44: Daraufhin stand ein Mann auf und sagte dem, wie können Sie dem eines scheuern?
00:05:50: Entschuldigen sie sich bei dem!
00:05:51: Das war ein Sozialdemokrat aus meinem Heimatort... ...und das war für mich so ein Beispiel, dass sich jemand für einen Kind einsetzt, der eigentlich da der Schwächere war.
00:06:03: Das ist so ein Punkt, der mich immer bewogen hat auch in dieser Partei zu bleiben, weil ich die immer noch für eine halte, die sich um diejenigen, die weniger haben und weniger Macht haben zu kümmern.
00:06:19: Und das war so ein Anlass, dass ich immer wieder auch mich engagiert habe vielleicht auch am besten in einer politischen Partei macht.
00:06:30: Und daraus resultierte dann auch das, was ich später gemacht habe.
00:06:34: Aber Vorläufer waren eben aus diesem Erlebnis heraus diese Bereitschaft sich zu engagieren für Schule und für die Universität dann diese Studentenvertretung zu machen.
00:06:46: Das hat sich so in der Biografie entwickelt.
00:06:49: Es sind ja oder ist ein Stichwort Zivilcourage?
00:06:53: sich einsetzen, auch den Mut zu haben aufzustehen.
00:06:56: Wenn du daran denkst, dass in der Anfänge einer Kommunalpolitik oder als ganz junger Mensch da vor bis heute ist für dich erkennbar wo sich möglicherweise Hinblick auf die gemeinsame Auffassung von Demokratie was verändert hat in unserer Gesellschaft?
00:07:16: Das merke ich eigentlich in den letzten Jahren mehr.
00:07:21: Und zwar hat das auch damit zu tun, dass sich soziale Medien entwickelt haben die aus meiner Sicht zur Vereinzelung auch führen.
00:07:31: Also Gemeinschaftserlebnisse gehen verloren!
00:07:34: Ich nehme so ein Beispiel gestern als ich hierher fuhr bin ich mit der Straßenbahn gefahren.
00:07:38: da habe ich so bei mir um mich geguckt.
00:07:40: da saßen drei zehn Leute neun waren alle mit Blick auf ihr Handy zugange.
00:07:45: Also diese Vereinzelung spielt eine große Rolle und das macht mir große Sorgen, und da suche ich auch nach Lösungsmöglichkeiten wie man so etwas überwinden kann.
00:07:56: Und dadurch durch diese Vereinzelung wird die Bereitschaft sich in der Demokratie zu engagieren eingeschränkt – und das halte ich für sehr problematische Angelegenheit!
00:08:08: Das damit geht ja auch sozusagen das Gefühl für Gemeinschaft verloren.
00:08:11: Ich bin manchmal sehr irritiert darüber, wenn Leute auf den Staat schimpfen und dabei völlig verkennen dass sie Teil des Staates sind also Teil der Gemeinsschaft sind.
00:08:23: Wie kann sowas neben den sozialen Medien und dem Einfluss, den du eben geschildert hast?
00:08:29: ich sehe das ähnlich kritisch.
00:08:32: Was hat sich da deiner Ansicht nach noch möglicherweise entwickelt?
00:08:38: oder wie kann es dazu kommen, dass sich Leute tatsächlich hinstellen und sagen das muss der Staat als anonym regeln?
00:08:47: für mich?
00:08:48: Der Staat oder die Politik hat glaube ich auch versäumt dieses immer wieder in den Vordergrund zu stellen.
00:08:54: Dass Demokratie nicht sich beschränkt darauf, dass alle vier Jahre zur Wahl gehe, sondern dass Demokratie erfordert, an einem solchen Prozess beteiligen und sich um Gemeinschaft auch kümmern.
00:09:09: Und das ist verloren gegangen, nicht nur durch soziale Medien.
00:09:14: Ich suche da immer noch nach weiteren Begründungen aber auf jeden Fall ist da viel Gemeinschaftssinn verloren.
00:09:21: Wenn man so einen Spruch von meiner Mutter noch im Auge die mir mal gesagt hat wenn sie früher zum Arzt ging in dem Wartezimmer, da hat man sich unterhalten über das was im Ort vorging.
00:09:31: Da wusste man was im ort vorging.
00:09:32: heute sitzen alle mit ihren Handys da.
00:09:34: also das ist wieder ein Beispiel dafür für Vereinzelung und ich suche Begründung.
00:09:43: Das scheint mir ein bisschen die Schirrigkeit zu sein in unserer Gesellschaft, dass man kann sehr klar analysieren was passiert ist weil wir haben keine richtige Idee.
00:09:57: wie kann man das Ganze in eine andere Richtung bekommen und bewegen?
00:10:02: Bei deinem schönen Beispiel zu bleiben mit dem Koffer- und der Glasindustrie wahrscheinlich würde heute kaum noch jemand aufstehen weil niemand merken wurde, dass der Koffer runter oder dass du eine Urfeige bekommen hast in dem Fall.
00:10:14: Weil Leute in ihr Handy gucken würden?
00:10:16: Ja die Bereitschaft sich auch in dem Moment wo etwas auch wenn man in unseren Zügen fährt passieren ja manchmal Dinge wo man eigentlich eingreifen möchte und das wird heute viel nicht mehr gemacht weil man auch zum Teil Angst vor der Reaktion hat die dann auf einen zukommen kann.
00:10:33: also da sind schon Probleme da die ich schwer überschreiben könnte oder zusammenfassen könnte, sind einzelne Erlebnisse, die dann eben zu solchen Zurückhaltungen führen und man sich in sich selbst zurückzieht.
00:10:52: Und nicht mehr bereit ist laut und deutlich zu sagen was man auch meint.
00:10:58: das ist glaube ich ein entscheidender Punkt.
00:11:01: Ja, das ist natürlich eine, wie soll ich sagen ernüchterne Analyse.
00:11:05: Weil wenn man das jetzt konsequent weiter denkt dazu führt dass das was du fürhin als deine intrinsische Motivation die Politik zu gehen bezeichnet hast nämlich den Schwächeren sich einzusetzen immer mehr abnimmt und wir in einer einen Ellenbogen-Gesellschaft uns wiederfinden.
00:11:21: dieser Podcast soll ja ein bisschen dazu dienen auch Mut zu machen.
00:11:24: so und jetzt möchte ich ganz gerne denen die Brücke schlagen zu deinem aktuellen Abend Präsident beim Nierdeckischen Tournerbund, das sind immerhin glaube ich sogar über achthunderttausend Mitglieder.
00:11:37: Also ein wirklich großer und wichtiger Verbandenniedersachsen.
00:11:41: Und wenn die Leute turnen mal ganz platt gesagt dann können sie das Handy nicht dabei haben.
00:11:46: also will heißen ist Bewegung und das Miteinander im Verein und das Ehrenamt?
00:11:53: Ist das vielleicht eine Lösung?
00:11:55: Auf jeden Fall, das voranzutreiben.
00:11:57: Das ist so meine Motivation auch gewesen nach diesen politischen hauptamtlichen Tätigkeiten ein solches Ehrenamt zu übernehmen.
00:12:05: und ich habe schon während der aktiven Politikzeit diesen Spruch geprägt, der von anderen auch geprägt wurde dass das Ehrenamter der Kit ist, der unsere Gesellschaft zusammenhält Und das versuchen wir natürlich auch in diesem Turnerbund und in unseren Vereinen zu verankern.
00:12:25: Das, was du eben gesagt hast, dass man beim Sport selber kein Handy nutzen kann ist eine Nebenerscheinung.
00:12:32: aber... ...was man in unseren vereinen erlebt ist eben Zusammenhalt und Engagement von diesen vielen Ehrenamtlichen die ja ich sage immer unbezahlt unbezahlbares leisten, weil diese Gemeinschaften in den Vereinen sind Grundlage für das was in der Demokratie abläuft.
00:12:56: Und da haben wir eigentlich Prozesse, die man nur befördern kann und die auch dazu beitragen können.
00:13:03: Dass also so ein Miteinander stärker geprägt wird oder stärker wieder in den Vordergrund tritt.
00:13:10: Also wir merken das insbesondere bei unserer Turnjugend.
00:13:14: Die dürfen nicht mehr Tornerjugenden nennen sondern müssen Sie Turnjugenden denn dann ja... Gleichberechtigung auch gewährleistet ist, die also mit unheimlichen Engagement aus so im Baltrum zum Beispiel da sich engagieren.
00:13:29: Aber in dem gesamten Verband erleben und wir versuchen auch das noch zu fördern dass wir sagen in unseren Vereinen und das stellen war eben auch fest wird nicht nur Sport gemacht sondern es werden Werte vermittelt zu Demokratie beitragen können.
00:13:46: Also das ist für uns eine ganz wichtige Geschichte, deswegen macht mir der Job auch Spaß!
00:13:51: Diese Wertevermittlung, wie habe ich mir das im Vereinsleben und gerade bei den jungen Leuten aktiv vorzustellen?
00:13:58: Es wird ja häufig beklagt, dass es in den Schulen immer weniger stattfindet.
00:14:02: Ich weiß nicht ob das richtig oder falsch liegt.
00:14:04: Das hängt auch sehr davon der Einzelsituationen von den Schulen ab.
00:14:08: Ich erlebe viele engagierte Pädagogen, Pädagoginnen aber wird ja allgemein beklackt.
00:14:13: ist auch das Elternhaus nicht mehr so diese Werte-Vermittlung vorantreibt?
00:14:18: Wie kann das, wie macht das konkret ein Verein?
00:14:23: Die Vereine werben natürlich zunächst um Mitglieder und meist gewinnen sie dadurch, dass sich Kinder jugendliche für Sportarten interessieren.
00:14:34: Also nach der frühkindlichen Mutter- und Kindsportausbildung die wir machen haben wir das Glück, dass wir viele Jugendliche auch in den Vereinen halten können die sich dann in den Sportarten verteilen.
00:14:47: und da geht es eben darum, dass man sich auch an Regeln hält.
00:14:51: Dass man fair miteinander umgeht und das ist schon eine ganz wichtige Voraussetzung dafür, dass also im Gesamtverein neben der Ausübung der Sportarten auch ein Zusammenhalt entsteht, den man im Fitnessstudio nicht so sehr erlebt.
00:15:08: gegen Fitnessstudio sollte man machen.
00:15:10: Aber Leben im Verein ist eben Leben in Gemeinschaft, wo man sich austauscht und wo demokratische Prozesse auch ablaufen.
00:15:20: Sei es die Wahl des Vereinsvorstandes sei es sich mit den Übungsleitern auseinanderzusetzen das sind alles Dinge die einen Beitrag leisten dazu dass man ein Gefühl dafür gewinnt wie Gemeinsamt funktionieren kann.
00:15:34: Das ist eben auch ein Miteinander von alt und jung.
00:15:41: Man unterstützt sich gegenseitig, das ist sicherlich auch ein wesentliches Merkmal beim Sport.
00:15:46: Das ist auf jeden Fall so, wobei wir da in den Sportvereinen manchmal ein bisschen Probleme haben dass wir junge Leute die Bereitschaft entwickeln, sich in dem Gesamtverein zu engagieren und nicht nur in ihrer Sportart.
00:16:01: Aber da sind wir glaube ich auf einem guten Wege weil wir dieses Thema Wertevermittlung auch in unseren Arbeiten in den Vordergrund stellen und das auch gut ankommt bei jungen Leuten.
00:16:11: Und da sehe ich also schon einen Weg, wo man ja auch demokratische Prozesse mit fördern kann.
00:16:20: Das haben wir auch öffentlich in den letzten Monaten und Jahren immer wieder deutlich gemacht.
00:16:26: aber da gerät man auch an Grenzen der... Bereitschaft vieler mitzumachen.
00:16:33: Aber das wird uns nicht, wir werden nicht nachlassen, das zu
00:16:36: vermitteln.".
00:16:37: Und mir ist aufgefallen ihr macht ja auch eine gute Arbeit im Social Media Bereich.
00:16:40: also es heißt auch wenn wir sagen dass natürlich die der ganze Social media Bereich Gefahren birg kann man vielleicht auch sagen wenn man's dann richtig macht, wenn man es von der anderen Seite her macht und da auch an die Wertevermittlung geht.
00:16:56: Und ist das vielleicht auf junge Leute eher attraktiv übers Social Media mal hineinzurichten in so ein Verband als über... Ich weiß nicht wie's in unserer Zeit noch war, Verbandszeitschriften oder so?
00:17:06: Nein wir können natürlich auf diese Auftritte eben den sozialen Medien überhaupt nicht verzichten weil wir sonst darauf verzichten würden einen Großteil von jungen Menschen überhaupt zu erreichen.
00:17:15: aber dass in diesen Grenzen zu halten, die ich eben versucht habe zu beschreiben sagt, wir nutzen das nicht für irgendwelche seltsamen Dinge sondern nutzen es um uns miteinander auszutauschen und nicht nur Filme zu gucken.
00:17:29: Das ist schon ein wichtiger Punkt.
00:17:32: also dass wir werden nie darauf verzichten können und werden auch unsere Angebote über die sozialen Medien natürlich verbreiten und das nimmt auch einen großen Raum ein inzwischen.
00:17:43: Ja, das ist wahrscheinlich einfach das moderne Instrument der nicht nur der Zukunft, sondern es jetzt.
00:17:51: Ich habe vorhin bei deiner Biografie oder bei Deiner Vita eine Sache vergessen die mich sehr beandrückt hat.
00:17:55: du hast nämlich nachdem Du als Abgeordneter ausgeschieden bist.
00:17:59: Hast Du wenn ich das jetzt richtig noch weiß?
00:18:02: Hast Du mit jungen Menschen zusammen gearbeitet mit einem Migrationshintergrund?
00:18:09: Du hast Sprachenvermittlung glaube ich, Sprachvermittlungen gemacht.
00:18:13: Wir als Stiftung haben ja in unserer Satzung zwei Ziele.
00:18:17: Zum einen unterstützen wir die Sportvereine, zum anderen unterstützen wir aber auch die Integrationsarbeit und das finde ich an meinen interessanten Aspekten deiner Vita.
00:18:30: wie bist du dazu gekommen?
00:18:32: Und hast du das auch so ein Element von Demokratie-Stärkung empfunden?
00:18:37: Auf jeden Fall.
00:18:38: Das war im Jahr zwei tausendsechzehn ungefähr für drei Jahre, da hat das Land Niedersachsen auch angeboten ehemalige Lehrer wieder in den Unterricht zu holen um die Personalprobleme, die man hatte, um junge Leute aus dem Ausland zu uns gekommen waren sprachlich zu unterrichten.
00:18:57: Es war also keine mit einer besonderen Didaktik ausgestalteten Programmatik sondern war eigentlich der Versuch jungen Leuten ins Gespräch zu kommen und ihnen auch zu vermitteln in unsere Gesellschaft, was in unserer Gesellschaft passiert.
00:19:15: Das war Sprachbarrieren da aber das funktionierte eigentlich ganz gut und es waren möglich junge Leute zwar an einer berufsbildenden Schule meiner Alten.
00:19:25: ich bin dahin gekommen weil mich ein ehemaliger Schüler der inzwischen Schulleiter war gefragt hat ob ich nicht Interesse hätte das noch mal zu machen.
00:19:32: Spricht er eher für dich?
00:19:35: Ja,
00:19:36: also dass der auch Schulleiter geworden ist von Joghain zu schlecht.
00:19:40: Auf jeden Fall hatte ich die unterschiedlichsten Schülerinnen und Schüler Syrer aus anderen afrikanischen Ländern und das ist über drei Jahre gegangen.
00:19:53: Ich habe da so vier Stunden die Woche unterrichtet und das war eine Geschichte, die mir nicht nur Spaß gemacht hat sondern wo auch hintersteckte ja du musst etwas dafür tun die Integration in unserer Gesellschaft besser passt.
00:20:08: Das ist nicht beeingelungen, aber bei vielen ist es gelungen.
00:20:11: Ich habe dann auch viele wieder erlebt die zwar eine Ausbildung gemacht haben hier in Deutschland und auch inzwischen gut integriert sind.
00:20:17: Ja ich persönlich bin ja immer... Also seitdem ich bei der Stiftung bin, hab' ich eigentlich erst gemerkt wie hoch dieser Wert ist von der Verbindung von Sport also körperlicher Betätigung und Integration weil natürlich Sport non-verbale funktioniert.
00:20:31: Eigentlich ist das logisch auf der Hand.
00:20:32: Aber wenn man das so sieht, war kürzlich auf... dass wir gefördert haben in Seelze, wo jemand der im Hauptberuf Streetworker ist.
00:20:43: Wo der junge Männer vor allen Dingen, also junge Menschen von der Straße holt und ihn seinen Boxclub holt.
00:20:50: Und wo man wirklich sagen muss.
00:20:52: da findet Wertevermittlung Rücksichtnahme aufeinander wirklich ganz aktiv statt.
00:20:57: die Förder von sehr beeindruckt und das zeigt eigentlich was Sport alles kann, also gemeinsam ist das gemeinsame Sporterlebnis und die Vereinsarbeit.
00:21:05: Also diese von mir da beschulden jungen Leute waren meistens unbegleitete junge Männer die alle, die in einer Gemeinschaftsunterkunft noch lebten.
00:21:17: Aber alle im ländlichen Bereich Fußball spielten und damit war Integration eigentlich viel leichter als dass das nur durch Schule- und Sprachunterricht möglich war.
00:21:28: also das gehört einem deutlich dazu.
00:21:31: Und auch die haben sich in Vereine integriert und sind auch in den Vereinen betreut worden.
00:21:35: Ich bin sehr dankbar, dass wir viele Vereine hatten, die da keine Probleme mit hatten sondern gerne aufgenommen haben insbesondere wenn es leistungsfähig ist Fußballer waren, haben sie natürlich besonders gerne genommen.
00:21:45: Ja können wir an dieser Stelle wirklich nochmal was ist für uns schon getan?
00:21:48: Aber ich würde es auch gern nochmal unterstreichen und noch mal eine Lanze fürs Ehrenamt brechen.
00:21:51: Ich glaube dass die Integration von geflüchteten Menschen das ohne das Ehrenamten, die da sagsten Wir sind ja das Land mit dem stärksten Ehren-Amt insgesamt gesehen wäre das gar nicht möglich gewesen.
00:22:05: Also was da geleistet worden ist muss man sagen bis heute geleistelt wird.
00:22:08: also gut ab!
00:22:09: Das ist schon enorm
00:22:10: Ohne, das geht es auch gar nicht.
00:22:11: Also der Staat alleine kann das nicht.
00:22:13: Um auf deine Ausgangsfrage noch mal zurückzukommen, dass die Leute heute alle vom Staat nur fordern und nicht mehr sagen hier ich gehöre dazu also so in dem Spruch von dem Kennedi fragt nicht was der Staat für dich tun kann sondern frage was du für den Staat tun kannst oder weil du dazugehörst?
00:22:32: Das ist für mich ein Punkt den man durch solche Integrationsbemühungen verstärken kann Angelegenheit, die ich für zwingend notwendig halte um Demokratie aufrecht zu halten und sich auch ein bisschen abzugrenzen gegen die, die so etwas bekämpfen.
00:22:48: Das ist eben auch ein Problem was wir auch aufgenommen haben und hoffen dass wir da auch Erfolg mit haben.
00:22:54: Dieser Podcast soll ja Ich hab schon gesagt, soll Mut machen ein bisschen.
00:23:01: Soll auch sagen es gibt viele Möglichkeiten sich für unsere Demokratie einzusetzen und ich frage jeden Gast den ich hier habe nach seiner persönlichen Rezeptidee.
00:23:14: also was wäre sozusagen was wären deine Zutaten?
00:23:17: Was wär dein Rezept dafür dass wir gemeinsam unser Demokratie stärken können
00:23:24: deutlich zu machen das wir nur Demokratie erhalten können, wenn wir es schaffen dass die Menschen in der Masse sich auch verantwortlich fühlen für den Erhalt von Demokratie.
00:23:43: Vielleicht ist das ein bisschen abwegig was ich jetzt sage aber die derzeitige Diskussion über den Wehrdienst und die aufkommende Diskussion um die Frage ob nicht ein soziales Pflichtjahr etwas wäre, was dazu beitragen kann mehr Gemeinschaft wiederzuentwickeln weil man in allen gesellschaftlichen Bereichen verpflichtet ist sich zu beteiligen.
00:24:11: Also für mich ist immer das negativ Beispiel Sohn eines Oberstudiendirektors, der auf die Schule seines Vaters geht und wieder Oberstudiendirektor oder Studienrat wird.
00:24:21: Der mit dem realen Leben nie in Berührung kommt.
00:24:24: Und eine solche geschmiert mal Auf einem evangelischen Kirchentag ein Als mir gesagt wurde Sozial- und Pflicht das passt überhaupt nicht zueinander.
00:24:34: da ist einer aufgestanden hat gesagt er hätte Ersatzdienst gemacht für die Bundeswehrzeit und da hätte er Bereiche kennengelernt, in die er sonst nie reingekommen wäre.
00:24:43: Das hätte sein Berufswunsch auch dann... beflügelt bzw.
00:24:51: er hätte dann den Beruf gefunden, den er auch ausgeübt hat.
00:24:55: also ich sehe da schon eine Möglichkeit dass man wieder zu mehr Gemeinschaft kommt bis hin zur Frage wenn ein junger Mann der aus dem Ausland gekommen ist bei uns verpflichtet würde an solchen Dingen teilzunehmen Dann hielt ich das auch für etwas was auch dazu beitragen kann Dass man Demokratie stärkt Gemeinsschaft Zusammenhalt stärkt.
00:25:17: Ja, ich finde immer so interessant bei der ganzen Diskussion dass man tatsächlich ja offensichtlich die Leute oder einen Teil der Leute verpflichten muss.
00:25:29: Weil normalerweise sollte es ja, sollte jeder Mensch sich ein Stück Wort überlegen wie gebe ich auch mal Dinge zurück?
00:25:35: Ich meine dass ich ohne das ich Schulgeld bezahlen muss zur Schule gehen kann und dass ich die Universitäten besuchen kann.
00:25:43: Das ist für uns alle inzwischen sehr selbstverständlich.
00:25:47: Man braucht ja immer nach England zu gehen dann sieht man, dass es ganz anders auch sein kann.
00:25:54: die in uns riecht zu überlegen, wie kann man es machen?
00:25:56: Ich denke manchmal ist... ... gibt eigentlich zu wenig Angebote, die unbürokratisch auch den jungen Leuten angeboten werden.
00:26:03: Also es gibt ja immer dieses ... ... dieses Jahr im Umweltbereich als soziale Jahr.
00:26:10: vielen Dank genau machen kann.
00:26:12: aber ich glaube dass das vielen gar nicht so zugänglich ist und dass das schon eher eine kleine Gruppe von Leuten überhaupt erreicht.
00:26:20: wenn man da ein breiteres Angebot macht und dann sich zumindest verpflichtet drüber nachzudenken Schritt, ne?
00:26:29: Dann könnte ich mir das auch vorstellen.
00:26:30: Ich glaube auch dass die Erfahrung, die man da macht übrigens auch dann für Frauen und Männer gleichermaßen für alle, dass das für einen jungen Menschen eine große Bereicherung sein kann.
00:26:43: Das weißt du, ihr habt ja.
00:26:45: ganze Zeit lang war ich beteiligt daran junge Leute einzustellen in den Staatsdienst in Niedersachsen Und da habe ich ja von vielen die Wieter gesehen.
00:26:56: Ich muss ganz ehrlich sagen, diese jungen Leute waren ein Interessantes in den Bruchraten oder die was gemacht haben, die mal ein Jahr rausgegangen sind nicht nur an dieses typische Mal also in die Staaten zu gehen und so sondern tatsächlich mal irgendwo sich sozial eingesetzt zu haben für alte Leute gearbeitet zu haben im Altersheim oder solche Sachen.
00:27:16: Das waren diejenigen, die etwas mehr vom Leben wussten und deswegen auch interessant waren Und insofern bin ich da völlig bei dir.
00:27:24: Ich glaube, dass es den Horizont sehr erweitern kann.
00:27:27: Das ist so eine Geschichte die auch versucht habe immer wieder zum Ausdruck zu bringen allein für einen Arbeitgeber derjenige, in der sich bewirbt und in einem Ehrenamt tätig ist.
00:27:40: In der Regel der leistungsfähige und bessere Mitarbeiter.
00:27:44: Das ist eine Erfahrung die man aber um auf diese Frage Freiwilligkeit und Pflicht zurückzukommen wir haben ja durchaus Erlebnisse aus der Vergangenheit auch wo man sich auch der Pflicht entziehen konnte und das wegen des Gerechtigkeits empfinden dass ein wenig einzuschränken.
00:28:05: Deswegen bin ich der Überzeugung, dass so eine Pflichtelement durchaus wertvoll sein kann.
00:28:12: Weil man einfach nicht hinnehmen sollte das man alles nur auf Freiwilligkeit und Individualismus ausarten lässt sondern sagt ja wohl in einer Demokratie gibt es auch Pflichten und nicht nur alle vier Jahre mal zur Wahl zu gehen sondern sich an diesen demokratischen Prozessen auch zu beteiligen.
00:28:30: Und das kann durch so ne Geschichte wie soziale Dienstpflichten übertragen werden, wobei du eben richtig gesagt hast... Ich halte sehr viel davon, dass alle das machen müssen.
00:28:42: Man muss natürlich für Frauen dann Möglichkeiten finden zu sagen gut die haben besondere Belastungen durch Kinder durch Pflege in den Familien.
00:28:50: so etwas muss mit berücksichtigt werden.
00:28:52: Ja und ich finde es auch eine zeitliche Begrenzung natürlich auch her.
00:28:56: und was ich auch feststelle also bei den Jüngeren aber auch meiner Alterskoorte ist das viele Leute sagen ich würde gerne mal im Ehrenamt arbeiten aber wenn ich das irgendwie anbiete bin auf Dauer.
00:29:09: Und das nimmt dann manchmal auch viel Lebenszeit, sage ich mal in Anspruch.
00:29:14: und was muss Möglichkeiten geben?
00:29:15: Dass ein Stück weit bezogen auf die Familien-Situation.
00:29:20: Bei jungen Leuten ist es einfacher, die in der Regel noch keine Familie haben.
00:29:24: Aber das muss auch betrachtet werden und da muss es auch dann Lösungen geben.
00:29:30: Ich glaube dass diese ganzen Debatten jetzt darum... Also ich finde diesen wie das beschrieben wird schon ganz schwierig.
00:29:38: also wir reden jetzt ja auch ein bisschen länger über die Pflicht.
00:29:40: Das kann ja auch einen Anreiz sein und ich finde dieses Ganze hin und her dient eher dazu dass man gar keine Lust mehr hat.
00:29:49: Das ist für die jungen Leute so ein Problem zur Zeit, Beladschat werden.
00:29:55: Und das eben nicht nur, was die haushaltsrechtlichen Problematiken anbegriffen, also was Rentenzahlungen anbetrifft, sondern jetzt auch da, wenn man da eine klare Entscheidung hätte wie Politik sich einig wäre.
00:30:05: Man ist aber auch mit den Jugendparlamenten diskutieren würde.
00:30:08: Ich habe viele Statements von jungen Leuten heute gesehen oder die es genauso sehen als du.
00:30:13: Aber man muss sie natürlich beteiligen.
00:30:15: Also diese offene Diskussion darüber und auch die Vorteile einer solchen Geschichte deutlich... zu machen, wo wir eben gesprochen haben das für die karakterliche Entwicklung auch eine große Rolle spielt dass du gemeinschaftlich was machst.
00:30:30: Das können unsere Vereine auch.
00:30:31: aber im sozialen in den freiwilligen sozialen Jahren oder erlebt man das zum Teil ja auch nicht?
00:30:38: Aber da hast du schon recht.
00:30:40: also es entscheidet sich nicht jeder das freiwillig zu machen.
00:30:45: deswegen halte ich viel von solchen Pflichtelementen die eine Rolle spielen.
00:30:49: aber es müsste stärker einen Vordergrund gestalten werden, unmittelungen Leuten diskutiert werden.
00:30:54: Welche positiven Aussichten das auch für ihre persönliche Entwicklung betrifft?
00:30:59: Also andere Lebensbereiche kennenzulernen.
00:31:02: Das ist also etwas ganz Entscheidendes und da ist eben der Auslandsaufenthalt vielleicht ganz schön aber nicht ausreicht.
00:31:09: Das war ja fast schon ein Schlussstatement, aber nochmal an dich die Frage.
00:31:16: Wir haben ja heute mal verschiedene Facetten beleuchtet wie man was man eigentlich tun kann um das die pluralistische Gesellschaft nennen und was wir das, dass die gemeinsame Verantwortung nennen wie man das ein bisschen stärken kann.
00:31:35: Fährst du nochmal eine Botschaft so zum Schluss, die du uns mit auf den Weg geben wolltest?
00:31:40: Was ist...was kann jeder Einzelne tun?
00:31:43: Vielleicht ein zwei Sätze!
00:31:44: Was kann jeder einzelne
00:31:45: tun?!
00:31:45: Jeder einzelne sollte sich mal links-und rechts von uns umsehen und sich die Verhältnisse in anderen Staaten auch in Europa anzusehen und das zu vergleichen mit dem, wie wir leben.
00:32:02: Dann kommt er glaube ich zu dem Ergebnis dass diese Gesellschaft verteidigungswert ist und erhaltenswert ist in ihrer jetzigen Form.
00:32:10: Ein wunderbarer Schlusssatz!
00:32:11: Vielen herzlichen Dank Heiner Barting, dass du heute bei uns warst und ja wir beide werden daran arbeiten, dass die Demokratie weiterhin unterstützt wird und stark bleibt.
00:32:23: vielen dank
00:32:24: Ich bedanke mich.
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